Bei dem Wort Engagement Shooting, verknotet sich bei dem ein oder anderen gerne mal die Zunge und viele wissen gar nicht so genau, was damit eigentlich gemeint ist. Engagement kommt aus dem Englischen und bedeutet Verlobung. Die Rede ist also von einem Verlobungsshooting, Paarshooting, Probeshooting, wie auch immer. Bei uns kommt kein Pärchen um ein kleines Shooting vor dem großen Tag herum. Warum? Ganz einfach: Brautpaare buchen mich normalerweise genau aus zwei Gründen: 1. Aufgrund der Persönlichkeit und 2. Aufgrund der natürlichen, ungestellten Bilder. Nur wenige Paare können sich heutzutage mit überinszenierten, retuschierten und gestellten Hochzeitsfotos identifizieren. Sie wollen sich selbst auf den Fotos wiedererkennen, die Atmosphäre, die an ihrem Hochzeitstag herrscht, soll transportiert werden und der Spaß und die Liebe, die das Paar miteinander verbindet, soll auf den Fotos zu erkennen sein. Moderne Menschen, moderne Bilder. Einfache Geschichte. Auf einem Bild wirklich authentisch zu wirken, kommt allerdings nicht von irgendwo her. Deshalb gilt bei uns: ein persönliches Kennenlernen und ein paar Probeschüsse sind ein absolutes Muss.

Fotografiert zu werden, und das auch noch an einem so wichtigen Tag, ist eine intime Sache. Im Normalfall zählt keines unserer Pärchen zu den Vollprofis und steht jeden Tag beruflich vor der Kamera. Respekt, Nervosität und ein bisschen Angst gehören einfach dazu, schließlich ist es eine seltsame Situation „ganz natürlich“ vor der Kamera zu agieren, obwohl der Moment alles andere als natürlich ist. Die Kamera zeigt auf einen, man fühlt sich beobachtet und Sätze wie „Ich bin total unfotogen!“, „Ich seh immer voll doof auf Bildern aus!“, oder „Ich weiß gar nicht wohin mit meinen Händen!“, wollen einfach nicht aus dem Kopf heraus. Fazit: Wir schaffen es, dass selbst der größte Fotomuffel Spaß am Shooting hat. Meist dauert es 5-10 Minuten – wir müssen uns an das Paar gewöhnen, das Paar an uns – und plötzlich entsteht eine wundervolle Eigendynamik.

Es wird viel geredet, gelacht und ganz nebenbei entstehen natürliche, ungezwungene Bilder. Ohne „Jetzt lacht doch mal!“ oder „Könntet ihr bitte noch ein kleines Stückchen weiter nach rechts rutschen und die linke Hand einen Millimeter höher, den rechten Fuß.. ach nee, zu viel. Wieder mehr nach links!“. Das kann man mit einem Modell, das den Job hauptberuflich ausübt, sicherlich machen, aber jedem Brautpaar vergeht bei solchen Sprüchen die Laune, oder? Und das ist doch das Wichtigste: es soll Spaß machen! Den Paaren fällt nach dem Engagement Shooting meist ein Riesen Stein vom Herzen – so einfach stellen sich das die meisten nicht vor. Aber so einfach ist es… zumindest meinerErfahrung nach. Und wenn die Brautpaare dann mit dieser positiven und entspannten Grundeinstellung und der Gewissheit, dass sie schon einmal großartig abgeliefert haben – also warum sollte es dann an ihrem Hochzeitstag nicht klappen? – an die Sache rangehen, ist das komplette Shooting von vornherein in trockenen Tüchern.

Proben hilft ungemein. Es nimmt euch die Angst beim Brautpaarshooting an eurem Hochzeitstag zu versagen und lässt euch viel entspannter an die ganze Sache rangehen. Wenn ihr entspannt seid, seid ihr natürlich. Wenn ihr natürlich seid, sieht man das auf euren Bildern… Ende gut, alles gut!

Und hier noch ein paar Bilder meiner schönsten Engagementshootings für euch!