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Mit dem Deutschen Kinderhilfswerk im Europapark – Die Goldene Göre 2017

Europapark Rust. Ich habe in den vergangenen Tagen viel nachgedacht, was der Europapark für mich persönlich bedeutet.
Jedes Mal, wenn ich dieses schöne Fleckchen Erde im Süden Deutschlands besuchen komme, fühlt es sich ein bisschen an, wie nach Hause kommen.
Klingt ein wenig kitschig und irgendwie abgedroschen. Ist aber tatsächlich so.
Das erste Mal hatte ich im Jahr 2000 beruflich hier zu tun. Damals für das Deutsche Unterhaltungsfernsehen. In den Jahren 2000 bis 2013 folgten dann über 200 Fernsehproduktionen, die mich immer wieder an diesen Ort zurückkehren ließen. Ich schätze, diese Fernsehe-Einsätze erforderten etwa zwischen 500 und 600 Übernachtungen, also kann ich sagen, dass ich ca. 1,5 Jahr meines Lebens in Rust verbracht habe. Das ist doch definitiv wie nach Hause kommen, oder?! 😉
Zugegebenermaßen ist die Zahl meiner Europapark-Besuche seit meinem Ausstieg aus der Fernsehbranche ein klein wenig zurückgegangen, dafür freue ich mich jedoch heutzutage um so mehr, einmal im Jahr gemeinsam mit meiner Frau Katharina, meiner Tochter und dem Deutschen Kinderhilfswerk ein paar wundervolle Tage im besten Freizeitpark der Welt verbringen zu dürfen.
Jedes Jahr im Sommer verleiht das DKHW hier die GOLDENE GÖRE.
Mit diesem Preis werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Die Goldene Göre ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert und der renommierteste Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland.

Das Siegerprojekt 2017: „Generation Z – kann doch was“

Die Jugendlichen aus Bonn haben ohne professionelle Hilfe ein komplettes Musical zum Thema Kinderrechte auf die Beine gestellt. Die Geschichte von Anna und Matilda basiert auf Grimms Märchen ,,Hänsel und Gretel“. Aus familiären Gründen müssen sie ihr Elternhaus verlassen und kommen zur ,,Hexe“ Valentina. Diese strebt nach Reichtum und nutzt die Kinder aus, wobei sie die Kinderrechte missachtet und die Schwestern brutal in den Keller sperrt. Zusammen mit den anderen Pflegekindern und der Fee Amelié versuchen sie sich Valentinas Regeln zu widersetzen. Das Besondere an dem Musical: Regie, Schauspiel, Gesang, Tanz, Bühnenbild und Kostüm kommt alles aus einer Hand. Aus ihrer Hand. Bei ihren Aufführungen sammeln sie Spenden, um Kinder und Jugendliche in Not zu unterstützen. Die nächste Aufführung findet am 24. Juni in Bonn statt… es lohnt sich.
Seit vielen Jahren unterstützt der Europapark Rust die Verleihung der Goldenen Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes.
Ein ganz besonderer Höhepunkt des Abends war für alle Beteiligten ein exklusiver Flug in der neuesten Attraktion des Vergnügungsparks.
Ein ganz besonderer Dank geht an dieser Stelle an Miriam Mack, Botschafterin des DKHW, die uns allen mit einer Überraschung der ganz besonderen Art ein Grinsen ins Gesicht gezaubert hat. Und zwar ein Grinsen jener Sorte, das du für mehrere Stunden nicht mehr aus deinem Gesicht bekommst, nachdem du in der neuesten Attraktion des Parks, einem sehr besonderen „Fluggerät“ deinen Sicherheitsgurt geschlossen hast und versuchst, langsam zu realisieren, was da gerade um dich herum passiert. Klingt zu theatralisch? Ist auch mit Worten nicht zu beschreiben. Einfach mal selbst ausprobieren, dann wisst ihr, was ich meine: DAS VOLETARIUM im Europapark Rust. Vielen Dank, Miriam, für diesen exklusiven Flug über Europa. Ohne Wartezeit. Lange nachdem der EP seine Tore für die Besucher des Tages geschlossen hatte!
Ich freue mich schon jetzt auf’s nächste Jahr. Gemeinsam mit vielen tollen neuen Projekten und dem Deutschen Kinderhilfswerk im Europapark Rust.

Fotografische Umsetzung

Da wir uns hier ja auf einem Foto-Blog befinden, der sich im speziellen mit dem Thema Reportagefotografie beschäftigt, möchte ich euch ein paar Hintergrundinfos bzgl. meiner persönlichen Herangehensweise an das Thema Event-Reportage natürlich nicht vorenthalten.

Ich war schon immer ein Freund der Qualität & nicht der Quantität und je länger ich meinen Job ausübe, desto mehr schränke ich mich ein, in Bezug auf die Wahl meines Equipments. Die meisten meiner Reportagen entstehen momentan mit der Leica (Typ 240) und einem bis maximal zwei Objektiven. Meist ein 35er und evtl. noch ein 21er. Dieses Setup kam auch bei der Reportage zur Goldenen Göre 2016 zum Einsatz.
Da die Preisverleihung in der gleichen Location wie in den Jahren zuvor stattfand (Ballsaal Berlin im Europapark), wollte ich in Bezug auf Brennweite und Perspektive dieses Mal ein wenig variieren und so kam die Canon 5D Mk III mit einem Canon EF 16-35mm f/2.8L II und einem Canon EF 70-200mm f/2.8L IS II USM zum Einsatz.

Meiner Meinung nach ist die Lowlight-Performance der 5D Mk III in Verbindung mit gutem Glas auch gemessen an heutigen Standards noch immer hervorragend. Selbst bei „Indoor Available Light Jobs“. Ich bin bekanntermaßen kein Freund von Blitzen. Gerade wenn es um Reportage-Fotografie geht. Das was du fotografisch einfängst, sollte idealerweise so nah wie möglich am tatsächlichen Geschehen sein, wenn du Emotionen bildlich transportieren möchtest. Der allseits bekannte Leitsatz Emotionalität vor Qualität ist quasi die Tag-Line der Reportagefotografie. Wobei ich damit nicht sagen möchte, dass man ohne zu blitzen keine qualitativ hochwertigen Bilder machen kann. Ganz und gar nicht. Mit dem ganzen Geblitze zerstörst du einfach die Magie des Moments… meiner Meinung nach.

Die Bilder sind alle offenblendig mit f2.8 fotografiert. Bei Motiven ohne schnelle Bewegungen ist mein persönlicher Richtwert für derartige Jobs 1/160 Sekunde Verschlusszeit. Die Bilder on Stage entstanden meist mit einem ISO-Wert von 1250. Bei Publikumsschüssen oder Totalen aus den oberen Rängen waren zeitweise jedoch auch schon ISO 12800 nötig. Ja ich weiß… na und? Dann rauscht es eben ab & zu ein wenig!

Falls ihr Fragen habt, hinterlasst gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag oder schreibt mir eine Mail: mail@oliverlichtblau.de

Du interessierst dich für Reportage- & People-Fotografie? Hier gibt’s unsere Coaching-Angebote!

Und jetzt viel Spaß beim Bilder schauen!

 

Ingo Dubinski
EF 70-200mm f/2.8L IS II USM @ 70mm, 1/160 Sek. bei f / 2,8, ISO 4000

Harald Geywitz, Ingo Dubinski, Miriam Mack

Ingo Dubinski, Miriam Mack

EF 16-35mm f/2.8L II USM @ 25mm, 1/160 Sek. bei f / 2,8, ISO 1600

EF 70-200mm f/2.8L IS II USM @ 155mm, 1/160 Sek. bei f / 2,8, ISO 12800

EF 16-35mm f/2.8L II USM @ 16mm, 1/160 Sek. bei f / 2,8, ISO 6400

EF 16-35mm f/2.8L II USM @ 16mm, 1/160 Sek. bei f / 2,8, ISO 1250
Up Leon

EF 70-200mm f/2.8L IS II USM @ 70mm, 1/400 Sek. bei f / 2,8, ISO 5000
Ingo Dubinski, Beni Weber, Miriam Mack

Astrid Fünderich

Michael Gaedt

Ingo Dubinski, Holger Hofmann

Das Team des DKHW

Fotograf Stuttgart, Oliver Lichtblau

Reportage Juwelier Jacobi Stuttgart

Juwelier Jacobi – Eberhardstraße, Stuttgart. Seit mehr als 40 Jahren eine Institution in der Kessel-Stadt. Mit seiner eigenen Goldschmiede in der heutigen Zeit etwas ganz Besonderes. Durch seine sympathischen und aufgeschlossenen Mitarbeiter noch viel mehr. Es war uns eine Freude sowohl eine Reportage, als auch Mitarbeiter-Portraits für Thomas Haenschen, den Inhaber des Stuttgarter Juweliers, zu erstellen.

Fotograf Stuttgart Oliver Lichtblau

 

COSTABOARD.COM Berlin

COSTABOARD.COM – LIVE LIKE A FREAK. Das Balanceboard aus Berlin. Funsport-Gerät für Jedermann und zugleich perfektes Trainingsgerät für alle Surfer und Snowboarder außerhalb der Saison. Eine Reportage über Costa. Sportler und Entrepreneur in Berlin. Alle Costaboards handmade in Germany. Überzeugt euch selbst: www.costaboard.com

Fotograf Stuttgart Oliver Lichtblau

 

Jonas Zürn für COSTABOARD.COM

Shooting für das Berliner Label COSTABOARD.COM. Neben seinem Job als Fotomodel, ist Jonas Zürn auch Sportphysiotherapeut, Surfer und überzeugter Costaboarder. Das Balanceboard ist nicht nur ein erstklassiges Funsport-Gerät für Jedermann, sondern hilft auch Surfern und Snowboardern außerhalb der Saison im Training zu bleiben. Überzeugt euch am besten selbst: www.costaboard.com

Fotograf Stuttgart Oliver Lichtblau

 

Revolverheld – Immer in Bewegung

Best German Act bei den MTV Europe Music Awards, Gewinner des legendären Raabschen Bundesvision Songcontest und für die beste Gruppe national Rock/Pop mit dem Echo ausgezeichnet. Nicht zu vergessen: seit Mai 2015 zählen sie zu der MTV Unplugged Liga. Deutsche Größen wie Herbert Grönemeyer, Die Toten Hosen oder die Scorpions haben es ihnen vorgemacht – nun gehören auch sie zu diesem auserwählten Kreis. Wer sie bis jetzt noch nicht kannte, kommt nun nicht mehr an ihnen vorbei. REVOLVERHELD. Die Radiosender sind verliebt in „Spinner“, „Immer in Bewegung“ oder „Ich lass für dich das Licht an“. Ihr viertes Album hat Platinstatus erreicht und seitdem Frontmann Johannes Strate in der Jury von „The Voice Kids“ sitzt, können sie sich vor Fans kaum noch halten. Das eigentlich schöne an ihrem großen Erfolg: sie sind immer sie selbst geblieben und stehen mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Tatsachen. Ja ja, wir wissen, das sagt man über viele Stars (oft zu unrecht). Aber bei Johannes (Gesang), Kris (Gitarre), Jakob (Schlagzeug) & Niels (Gitarre) können wir mit Sicherheit sagen, dass es stimmt. In der heutigen Zeit gibt es nicht viele Bands, die von sich behaupten können, dass sie bereits seit über 10 Jahren gemeinsam Musik machen. Sie stehen in der Öffentlichkeit, räumen Preise ab, feiern Erfolge und das alles ohne dass die Freundschaft darunter leiden muss. Ganz im Gegenteil: die Hamburger Jungs, die mittlerweile zu mehr als ernstzunehmenden Männern avanciert sind, sind auch privat oft gemeinsam unterwegs. Einziger Streitpunkt: spielt der HSV gegen Werder, kann Johannes seine Herkunft nicht verleugnen. Als gebürtiger Bremer, steht es immer 3:1 für den HSV. Na wenn das alles ist?!

Katharina & ich haben für die Jungs die schönsten Momente eines ihrer ausverkauften Konzerte der „Immer in Bewegung“-Tour fotografisch festgehalten. Eine Konzertreportage. Hautnah. Vor der Bühne, hinter der Bühne & auf der Bühne!

REVOLVERHELD: Musik, die ins Ohr geht und dort bleibt. Texte, die berühren, ob man will oder nicht. Von großartigen Künstlern und Menschen. DANKE.

 

 

P.S.: Ein klein wenig Stolz macht mich auch die Reichweite, die wir mit dieser Reportage erreichen konnten. Als wir diese erstmalig auf unserer Firmen-Website veröffentlicht und auf Facebook geteilt haben, bekam der Post sage und schreibe 1263 Likes. Definitiv unser bisheriger Rekord.

 

Und wenn ihr nicht genug von REVOLVERHELD bekommen könnt, hier noch zwei Musikvideos, in denen Katharina mitwirkt:

Mit dem Deutschen Kinderhilfswerk im Europapark – Die Goldene Göre 2016

Ingo Dubinski, Katharina Lichtblau

Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit: Das Deutsche Kinderhilfswerk DKHW verleiht im Europapark Rust wie jedes Jahr die Goldene Göre. Mit diesem Preis werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Die Goldene Göre ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert und der renommierteste Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland.

Da die Zeit wieder einmal wie im Flug vergangen ist, fiel mir jetzt gerade wo ich in meinen Kalender schaue auf, dass ich noch nicht einmal die Bilder vom letzten Jahr gepostet habe… Schande über mich.

Wird hiermit nachgeholt. Viel Spass damit!

 

Leica M 240, Voigtländer 35mm F 1,4 Nokton SC @ f1,4
Leica M 240, Voigtländer 35mm F 1,4 Nokton SC @ f1,4
Ingo Dubinski
Leica M 240, Voigtländer 35mm F 1,4 Nokton SC @ f1,4
Leica M 240, Voigtländer 35mm F 1,4 Nokton SC @ f1,4

Ingo Dubinski
Leica M 240, Voigtländer 35mm F 1,4 Nokton SC @ f1,4

Ingo Dubinski
Miriam Mack, Stefanie Giesinger
Miriam Mack, Stefanie Giesinger
Miriam Mack, Ingo Dubinski, Daniel Aichinger

Sim TV Kinderfilmakademie Sindelfingen
Ingo Dubinski
Ingo Dubinski
Leica M 240, Voigtländer 21mm Color Scopar @ f4
Regina Halmich
Ingo Dubinski, Miriam Mack
Ingo Dubinski
Stefanie Giesinger
Miriam Mack

Regina Halmich

Ingo Dubinski
Leica M 240, Voigtländer 35mm F 1,4 Nokton SC @ f1,4
Regina Halmich
Ingo Dubinski, Katharina Lichtblau
Ingo Dubinski, Katharina Lichtblau

Fotograf Stuttgart, Oliver Lichtblau

 

Lightroom Presets installieren

MAC

Nachdem ihr Adobe Lightroom geöffnet habt, geht ihr über den Menü-Punkt Lightroom auf Voreinstellungen…


Dort klickt ihr auf Lightroom-Vorgabenordner anzeigen…

Beim Mac öffnet sich jetzt ein neues Finder-Fenster.

Dort öffnet ihr den Ordner Develop Presets und kopiert nun die heruntergeladenen Presets hinein.

Der Übersicht wegen, empfiehlt es sich innerhalb des Develop Presets-Ordners eigene thematischer Ordner für die jeweiligen Presets zu erstellen.

 


 

PC

Nachdem ihr Adobe Lightroom geöffnet habt, wechselt ihr vom Bibliothek zum Entwickeln-Modul!

Anschließend kommt ihr links im Bereich Vorgaben mit der rechten Maustaste in ein Kontextmenü, in dem ihr auf Importieren klickt. Jetzt müsst ihr lediglich noch eure heruntergeladenen Presets mit der Dateiendung lrtemplate auswählen.

 

Ausprobieren könnt ihr dies übrigens mit meiner kostenlosen Preset-Collection für Adobe Lightroom:

 

Oliver Lichtblau B&W-Film X-treme Collection Vol. 1

 

 

 

 

Aber Entschuldigung, ich bin Fotograf!

Ich bin mir noch nicht ganz darüber im Klaren, ob ich im Strahl kotzen, oder mich doch lieber vor Lachen bep… soll, als ich neulich – genauer gesagt am Pfingstsonntag – diesen Spruch von einem schon etwas betagteren Modell eines männlichem Stuttgarter Passanten mit stark schwäbischem Akzent zu hören bekomme. Hey Menschheit… was ist denn bloß los mit dir im Jahre 2017? Oder pauschalisiere ich tatsächlich mal wieder und das Problem ist überhaupt nicht die Menschheit sondern doch eher der eingeborene Schwabe?

Es ist Pfingstsonntag. Katharina und ich haben uns spontan dazu entschlossen, die unverhofften Sonnenstrahlen für einen nachmittäglichen Spaziergang zu nutzen und da der Fotograf immer den Drang verspürt, seine Kamera einzupacken, wenn er vor die Tür geht… wurde selbige für den Fall der Fälle in den Rucksack verfrachtet. Kleines Equipment. Kleine Kamera, kleines Objektiv.

Normalerweise ist Stuttgarts Schlossplatz so überhaupt nicht unser Ziel, wenn es uns ins Freie zieht aber irgendwie zog es uns an diesem Nachmittag genau dorthin. Auch diese Parkbank mit der alten Frau hatte nicht wirklich etwas besonders Anziehendes an sich und trotzdem setzten wir uns aus irgendeinem Grund zu ihr. Also zu der alten Frau.
Es dauerte nicht lange, also gefühlt nur etwa fünf Sekunden und diese Dame sprach uns an. Sehr höflich. Mit osteuropäischem Akzent. Und etwa eine halbe Stunde später kannten wir ihre komplette Lebensgeschichte. Wie und weshalb sie vor 49 Jahren nach Deutschland kam und dass sie nach den Stationen Köln, Düsseldorf und Solingen schließlich in Stuttgart gelandet oder eher gestrandet war.

Wir philosophierten über Gott & die Welt. Über die Menschheit im Allgemeinen, denn Sinn des Lebens, den Irrsinn des Donald Trump, nicht reflektierte Menschen und… die charakterlichen Eigenschaften des gemeinen Schwaben. Gemein soll an dieser Stellen selbstverständlich für „allgemein“ und nicht für „gemein“ im Sinne von bösartig stehen.

Wir drei – also die 70-jährige vornehme Dame, Katharina und ich sind uns noch während dieses Gesprächs einig, dass dies eine der schönsten und erfrischendsten Begegnungen bislang in dieser Stadt war.

Ich kann so etwas ja tagelang abfeiern, wenn sich Menschen mit Lebenserfahrung und einem extrem ausgeprägten „Emotional-Quotienten“ bei dir für ein tolles Gespräch bedanken.

Nach etwa einer Stunde beschliessen wir weiterzuziehen und verabschieden uns freundlich von unserer neuen Bekanntschaft. Guter Tag… nein sehr guter Tag in Stuttgart. Man hat hier sehr selten solch tolle und bereichernde Begegnungen. Wir machen uns also auf in Richtung „Kleiner Schlossplatz“, um noch die Abendsonne zu geniessen und es uns bei kühlem Getränk gutgehen zu lassen.  

Angekommen, Kaltgetränke verhaftet und kurzerhand beschlossen noch ein paar spontane Bilder zu schiessen. Nach nicht einmal fünf Minuten habe ich eine handvoll toller Bilder von Katharina geschossen. Mehr braucht es nicht. Einziger Zweck des Spontan-Shootings: Spass haben! Katharina schnappt sich die Kamera und wir drehen den Spiess um. Ziel und Zweck: exakt das Gleiche! Nach genau zwei Auslösungen stellt sich ein betagter Herr vor Katharinas Linse, betrachtet die Kamera wortlos und…verweilt genau in dieser Position. WILKOMMEN IN STUTTGART. Sagt er nicht, sondern denke ich mir. Katharina reagiert dann doch irgendwann auf ihn und meint sehr freundlich: „Kann ich ihnen helfen?“. Passant auf schwäbisch: „Sie fotografieren in die Sonne!“ Katharina: „Stimmt.“ Passant entrüstet: „Das darf man nicht!!!“ Meine Frau freundlich wie ehe und je: „Weshalb denn nicht?“ Schwabe: „Aber entschuldigung, ich bin Fotograf!!!“ Ich: „Wir auch. Beide. Beruflich.“

Ups… war wohl die falsche Reaktion. Entrüstet und kopfschüttelnd zieht er weiter. Ich hatte total vergessen, dass man hier als Eingeborener zwar jedem seine Meinung aufdrängen darf, uns als zugezogene aufgeschlossene Menschen mit eher kölschem Mindset jedoch das Recht zur verbalen Selbstverteidigung verwehrt bleibt.

Berlin kann jeder STUTTGART MUSS MAN WOLLEN!

In diesem Sinne: haut rein und lasst euch nicht verbiegen!

Folgende Bilder entstehen übringens, wenn man verbotenerweise IN DIE SONNE fotografiert. Schrecklich! 😉

Leica M 240, Voigtländer 35mm F 1,4 Nokton SC @ f1,8
Leica M 240, Voigtländer 35mm F 1,4 Nokton SC @ f1,8
Leica M 240, Voigtländer 35mm F 1,4 Nokton SC @ f1,8
Leica M 240, Voigtländer 35mm F 1,4 Nokton SC @ f1,8
Leica M 240, Voigtländer 35mm F 1,4 Nokton SC @ f1,8
 

Fotos: Katharina Lichtblau

Der Schlüssel zum Leben, ist geben

Ich habe einmal mehr versucht, ein legendäres amerikanisches Zitat „einzudeutschen“. Tony Robbins hat den Spruch „The secret to living is giving“ in den vergangenen Jahren nicht nur zu seinem Slogan, sondern auch zu seinem Motto gemacht… und es steckt so viel Wahrheit in diesem Satz!

Tatort: Social Media. Erwarte nur das von deinen Followern, was auch du bereit bist zu geben. Kein Mensch schenkt jedem deiner Bilder oder deiner Statements ein Like, kommentiert oder teilt es, wenn rein gar nichts von deiner Seite zurück kommt. Das ist wie in der realen Welt: Das Leben besteht aus Geben und Nehmen. Wenn du Support von deiner Followerschaft erwartest, geize nicht mit Dankeshymnen. Like, kommentiere und teile genau so auf ihren Seiten, wie du es gerne auf deiner eigenen sehen würdest.

MERKE:
The secret to living is giving!

 

 

Welches „Immerdrauf-Objektiv“ soll ich mir kaufen?

Gerade eben habe ich eine Mail von einer Fotografin erhalten, die ich vor über zwei Jahren „gecoacht“ hatte. Ihr Frage: „Erinnerst du dich an mich?“ Meine Antwort: „Natürlich!“. Ich erinnere mich an JEDEN Kursteilnehmer, Schüler, Studenten und Coaching-Teilnehmer.
Die eigentliche Frage, die der Anlass ihrer Mail war, ist natürlich eine Andere:
Ich hoffe du kannst mir einen guten Tipp zu einem Objektiv geben. Ich habe jetzt vor, mir ein besseres zu kaufen als dieses Kit-Teil, das mir soviel Nachbearbeitungszeit kostet, dass mir alle Lust am Fotografieren vergeht.
Ich überlege evtl. ein lichtstarkes 24-105 Canon Objektiv zu kaufen. Was hälst du davon, oder besser gesagt, mit welchem Standardobjektiv fotografierst du am liebsten ( z.B. Hochzeiten, Kinder,…) ?
Herzlichen Dank für deine ehrliche Meinung.“

Mit genau dieser Frage werde ich diese neue Kategorie #OLISMEINUNG eröffnen.
Wir haben in den vergangenen Jahren so viele Fragen bzgl. #Business #Fotografie #Selbstständigkeit #Equipment sowohl bei unseren Workshops & Coachings, als auch via Mail & Facebook beantwortet, dass es jetzt an der Zeit ist, den Antworten endlich eine eigene Rubrik zu bescheren. Es gibt bestimmt viele von euch, die sich ebenfalls für genau diese Themen interessieren.

Meine Meinung und Antwort also zu dieser eigentlich allgemeinen und doch irgendwie auch individuellen Frage:

„Ich selbst habe tatsächlich auch das 24-105mm L f4  nutze es aber kaum: 1. weil es mit f4 nicht zu den Lichtstärksten gehört, 2.  weil ich nur sehr selten mit Zoomobjektiven arbeite und 3. da man aufgrund der max. Offenblende von f4 den Vordergrund nicht wirklich gut vom Hintergrund freistellen kann (bezogen auf die Unschärfe). Das funktioniert natürlich am Allerbesten mit einer richtig offenen Blende: z.B. f1,4. Die gibt’s aber nur bei Festbrennweiten. Ich fotografiere bei Hochzeiten hauptsächlich mit 35mm, 50mm und in der Kirche mit dem Canon 70-200mm f2.8.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenns ein Zoomobjektiv sein soll, dann würde ich trotzdem das 24-105mm L f4 empfehlen, da es das Vielseitigste ist und der Bildstabilisator super arbeitet. Ansonsten, ist mein Tipp als „Immerdrauf-Linse“ eine 50mm Festbrennweite. Am Besten das hier, sofern du das nicht evtl. schon dein Eigen nennst: Canon 50mm f1.4

Falls du noch irgendwelche Fragen hast, melde dich gerne wieder.

Liebe Grüße aus Stuttgart,

Oli

P.S.: Falls du zufällig mal in der Nähe sein solltest, dann komm uns doch auf einen Kaffee in unserem Atelier besuchen!“

Falls auch DICH meine Meinung zu einer deiner Fragen interessiert  ganz egal zu welchen der genannten Themen #Business #Selbstständigkeit #Fotografie #Equipment, dann immer her damit: olismeinung@oliverlichtblau.de oder auch gerne via Facebook als Nachricht oder Kommentar, via Snapchat, Instagram oder Twitter.

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